Warum Positionierung bei Dir überfällig ist Paul Misar

Warum Positionierung bei Dir überfällig ist

Shares

Warum Positionierung bei Dir überfällig ist! Na wie geht es Dir gerade?

Die Antwort hängt natürlich davon ab, womit Du Dein Geld verdienst. Bist Du selbständig? Siehst Du Dich als Unternehmer? Ruf Dir jetzt bitte Deine bisherigen Erfolge vor Dein geistiges Auge. Was hast Du mit Deiner Firma bislang geschafft?

Lautet die Antwort eventuell so:

Eigentlich wollte ich schon weitaus höherer Ziele erreicht habe, aber so weit komme ich einfach nicht.

Solltest Du -noch- in einem klassischen, abhängigen Arbeitsverhältnis stehen, kannst Du die -Ziele- durch -Karriereposition- ersetzen. Da ich Dir ohnehin dringend dazu rate, mindestens Unternehmer, im Idealfall sogar Entrepreneur zu werden, gelten meine Ratschläge auch für Dich. Nicht zuletzt musst Du auch als Angestellter um Einzigartigkeit bemüht sein, wenn Du Deine Karriere voranbringen willst.

Was ist der Grund dafür, das Du festhängst? Wahrscheinlich liegt es daran, dass Du Dich nicht richtig positioniert hast.

Dich selbst, Deine Firma oder Dein Angebot.

Du glaubst immer noch, das fachliche Qualifikation, eine vielleicht sogar überdurchschnittliche Produkt- oder Servicequalität, dazu Fleiss und die übrigen rational erfassbare Soft Skills die einzig wichtigen geschäftlichen Erfolgskriterien bilden.  Habe ich Dich erwischt?

Prima!

Denn dann werde ich Dir jetzt die Augen öffnen. Gerade als Geschäftsfrau oder -mann ist die richtige Positionierung für Dich überlebenswichtig.

Also nochmal die Frage: Wie geht es Dir gerade?

Bist Du dem Hamsterrad entflohen? Hast Du mit einer wirklich guten Geschäftsidee neben- oder hauptberuflich Dein eigenes Business aufgemacht? Aber der Erfolg stellt sich bei weitem nicht so ein, wie Du hoffnungsvoll geträumt hast.

Womöglich bist Du auch schon länger im Geschäft. Aber es läuft mehr recht als schlecht. Du kannst Dich gerade so über Wasser halten, mit dem, was Du täglich 10, 12 oder 14 Stunden am Tag machst. Hand aufs Herz.

Willkommen im Klub! Denn so sieht es aus, das prototypische Geschäftsleben der Positionierungsverweigerer. Aber mal ehrlich – das ist doch kein Leben, oder?

So da hockst Du im Chefsessel. Du bist verletzt, enttäuscht und entnervt. Aber es muss ja irgendwie weitergehen mit dem Laden. Schliesslich müssen Rechnungen bezahlt werden und natürlich auch die Steuer.

Alarmstufe rot also.

Aber noch ist nicht aller Tage Abend, stimmt? Das haben sich andere in vergleichbaren Situationen auch gedacht. Und sind dann zur (Un)Tat geschritten…

Schritt 1: „Wir ackern einfach so weiter, nur doppelt so intensiv“. Mit welcher Definition hat Albert Einstein solches Vorgehen entlarvt? „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und dabei andere Ergebnisse zu erwarten.“ Aus gebührendem Abstand betrachtet, springt einem die Torheit hinter der Jetzt-erst-recht-Methode geradezu ins Auge. Aber sag das mal einem Betriebsblinden, der gerade knietief in der Tinte steckt!

Natürlich kommt es wie es kommen muss…schweren Herzens entschliesst er sich zu Schritt…

Schritt 2: „Wir erweitern das Angebot“. Bestimmt ist das bisherige Sortiment zu schwach auf der Brust. Da kann es ja nichts schaden, das Produktangebot üppig zu erweitern. Klingt logisch, schliesslich werden dadurch ja mehr Kunden angesprochen. Da ist für jeden was dabei. Viel hilft viel. Stimmt doch, oder?

Von wegen!

Dass so ein Gemischtwarenladen in der Realität die Leute eher verunsichert oder abschreckt, stellt sich erst nach einigen Wochen oder Monaten heraus – vorausgesetzt, das betreffende Unternehmen hält noch so lange den Kopf über Wasser.

Lass es Dir gesagt sein: Kunden reizt immer nur ein spezielles, eng und scharf umrissenes Produktangebot. Sie wenden sich lieber gleich an einen Spezialisten.

Aber zurück zu unserer gebeutelten Firma. Jetzt steht ihr der Schlamassel doch tatsächlich schon bis zum Kinn. Mein Gott, diese gut gemeinte Sortimentsverbreiterung hat ja mehr Schaden angerichtet als gedacht! Was nun?

Und während ein ganzer Schwarm aus Pleitegeiern seine Kreise zieht, ringt man sich auf der Chefebene zum ultimativen Mittel durch…

Schritt 3: „Runter mit den Preisen – nieder mit der Konkurrenz!“ Einmal richtig in die Enge getrieben, ziehen viele Existenzkampf-Veteranen das allerletzte Register – und grimmig in den Preiskrieg. Und an der Niedrigpreisfront werden alle schweren Waffen in Stellung gebracht, die das Arsenal so hergibt: Rabatte, Dumpingpreise, Ramsch, Service-Verweigerung und so weiter. Am Ende ziehen alle Konkurrenten entweder als Leichen das Rabattschlachtfeld oder humpeln als Invaliden durch das Marktsegment. Wer übrig bleibt hat zu allem Überdruss nun das beständige Image als „Billiger Jakob“ und kommt mangels vernünftiger Gewinnmargen nicht so recht auf seine Kosten.

Diese typische Talfahrt habe ich mir keineswegs aus den Fingern gesogen. Nein, in mehr als einem Fall habe ich diese Abwärtsspirale brühwarm erzählt bekommen, nachdem ich als Sanierer die betreffenden Firmen übernommen hatte, um sie wieder auf Kurs zu bringen.

Nicht selten habe ich mir diese Trauerspiel in drei Akten vorab über einen längeren Zeitraum angesehen. Es ist doch immer wieder dieselbe alte Geschichte.

Hast Du Lust auf einen neue Story? Auf eine Erfolgsgeschichte mit echtem Happyend? 

Wenn die roten Warnlampen flackern wie ein Kaminfeuer ist es spätestens Zeit für eine Neupositionierung. Die richtige Positionierung versteht sich.

Nicht den Wahnsinn von gestern und womöglich von morgen noch ausweiten, nicht das Sortiment ausufern und die eigenen Preise ausbluten lassen.

Nein, ausbrechen aus der Norm, und das in mehr als einer Beziehung:

Das ist das Gebot der Stunde.

Wie Du dieses Wendemanöver hinbekommst, erzähle ich Dir ganz ausführlich im weiteren Verlauf des Blogs. Diese Lektüre macht Dich zu einem echten Positionierungsprofi.

Das verspreche ich Dir.

Statt sich wie bisher die Hacken nach neuen Kunden abzulaufen oder gar um Aufträge zu betteln, kannst Du ganz entspannt darauf warten, das Käufer und Auftraggeber von selbst auch Dich zukommen. Und die werden in Scharen kommen. Versprochen!

Statt zähneknirschend ein Klientel zu bedienen, der Du am liebsten den Hals umdrehen würdest, hast DU es nur noch mit Menschen zu tun, denen Du am liebsten um den Hals fallen würdest. Mit denen Du Dir eine Wellenlänge teilst – die gemeinsame nämlich. Versprochen!

Das schaffst Du mit dem richtigen Branding. Glaub mir, denn bei mir und meinen zahlreichen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen hat das Tool namens „richtige Positionierung“ wahre Wunder gewirkt.

Ja, Positionierung hat aus dahinsiechenden Totgesagten geschätzte und bewunderte Branchenstürmer gemacht, von denen es viele sogar in die Poleposition geschafft haben.

Ein Lehrsatz wird Dir in den folgenden Blogartikeln immer wieder begegnen. Und ich gebe zu, dass dieser Appell uns westlichen Vernunftmenschen schwer im Magen liegt. Er lautet…

Sei anders, nicht besser!

 

 

About the Author Paul Misar

Paul Misar, begeisterter Entrepreneur und Investor seit über 25 Jahren, weiß, wie man Firmen zur Marktführerschaft führt und hat dies als Investor bereits über 30-mal bewiesen. Er investiert vorwiegend in Luxus- und Gewerbeimmobilien, Mehrfamilienhäuser und Lofts. Aktuell besitzt er 11 Unternehmen in 3 Ländern u.a. im Immobilien- und Weiterbildungsbereich, eine Fabrik und ein Gewerbezentrum. Paul verrät zudem Geheimnisse zum Thema Immobilien, die er noch nie erzählt hat und zeigt Alternativen zur klassischen Bankenfinanzierung auf. Seine Leidenschaft gehört aber auch der von ihm gegründeten BEST of BEST Entrepreneurs Academy, wo Unternehmer alles fürs Business und für ein ganzheitliches Leben lernen können und all jene Dinge die man in klassischen Schulen nicht lernt.

Share This